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Seit März 2017 ebnen Bagger das Gelände neben dem ASB-Seniorenpflegeheim "Grüner Weg" in Gera-Tinz. Dort soll innerhalb eines Jahres ein mehrgeschossiger Erweiterungsbau in die Höhe wachsen und nach Fertigstellung eine Tagespflege für 30 Personen, eine Senioren-Wohngemeinschaft, Schulungsräume und den Rettungsstützpunkt beherbergen. Die Millioneninvestition wird auch mit der Schaffung von zehn neuen Arbeitsplätzen einhergehen.







Am 17.07.2013 fanden Thüringens Bauminister Christian Carius und Thüringens Kultusminister Christoph Matschie den Weg nach Tinz, um offiziell den Start für den letzten Bauabschnitt zur Vollendung des Campus der Berufsakademie Gera zu verkünden. Nach einer jahrelangen Wartezeit konnte die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung des Tinzer Wasserschlosses und die Fertigstellung der Außenanlagen Ende 2013 beginnen, für die das Land Thüringen plante, bis Ende 2015 6,4 Mio. € zu investieren. Für den Campus der Berufsakademie, der im Juni 2016 Staatliche Duale Hochschule wurde, schafft der Umbau die dringend benötigte Erweiterung der Räumlichkeiten. Im Festsaal der einstigen reußischen Sommerresidenz wird die Bibliothek einziehen und im zweiten Obergeschoss die Verwaltung mehrere Räume beziehen.

Inzwischen hat das Jahr 2018 begonnen und obwohl die Schlossfassade von außen wieder strahlt, so sind im Inneren des Schlosses immer noch die Handwerker zu Gange. Sogar die Bibliothek, die am Anfang des Jahres 2016 ihr Domizil im ersten Obergeschoss bezog, musste wieder ausziehen. Der Zeitverzug hat mehrere Gründe: Zum einen gab es zu Baubeginn Streitigkeiten mit der Gerüstfirma, so dass sich die Fassaden- und Dachsanierung verschob. Zum Jahreswechsel 2015/2016 warf ein Wasserschaden an der Heizungsanlage die Baupläne der Innensanierung durcheinander. Gleichzeitig entdeckte man nach Entfernung der Schlacke in den zugeschütteten ehemaligen Wassergräben die Brückenbauwerke, die ursprünglich eine Verbindung des Schlossplatzes mit dem Park, dem Kammergut und der Straße schufen und nun freigelegt und saniert wurden.
Infolgedessen wird der gesamte Bauabschnitt erst im ersten Quartal 2018 an die Duale Hochschule als Hauptnutzer der Anlage übergeben werden können. Außerdem steigen die Kosten von 6,4 Mio. Euro auf 9,5 Mio. Euro.

Vestibül des Tinzer Schlosses im Erdgeschoss: Aufgrund eines Wasserschadens an der Heizung herrscht hier noch eine Großbaustelle.


Freilegung der Parkbrücke, westlich vom Tinzer Schloss. Diese Bogenbrücke war ursprünglich die Verbindung in den weitläufigen Schlosspark.


Über die südliche Bogenbrücke führte der repräsentative Zugang zum Schloss und seinem von Wassergräben umgebenen Vorplatz.




Es war ein weithin sichtbares Großprojekt für Tinzer Kirchgemeinde in diesem Jahr: Die Turmsanierung der Kirche St. Margareten. Das mit großzügigen finanziellen Zuschüssen des Thüringer Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie sowie die Stadt Gera unterstützte Bauvorhaben hat ein Investitionsvolumen von rund 180 000 Euro und umfasste die Schieferneueindeckung sowie die Instandsetzung der Tragwerkskonstruktion aus Holz. Gleichzeitig wurde begonnen, die Fassade des Turms auszubessern und mit einem neuen Farbanstrich zu versehen.

Für eine umfassende Fassadensanierung fehlt allerdings derzeit das Geld. Für Spenden ist die Kirchgemeinde daher sehr dankbar.

Im Inneren der Kirche sind Altar und Orgel derzeit eingehüllt, um diese Kunstgüter vor baubedingter Verschmutzung zu schützen.
Geplant ist, den Ostergottesdienst wieder in der Tinzer Kirche zu feiern.


Im Sommer 2017 begann die Einrüstung des Turms der Tinzer Kirche.




Im August 2016 knabberte ein Abrissbagger an der verfallenen Bausubstanz der ehemaligen "Kreispflegeanstalt" in der Roschützer Straße 3. Im Vorfeld fand ein Eigentümerwechsel der Ex-Kampfgruppenschule, auf dem sich das Gebäude befindet, statt: Die Stadt Gera verkaufte bereits 2015 das zwei Hektar große Areal zu einem Verkaufswert von 99 000 Euro an die Geraer Wohnungsbaugesellschaft "Aufbau". Alle Gebäude auf dem Gelände im Herzen von Tinz sind stark sanierungsbedürftig bzw. abbruchreif. Aufgrund der akuten Einsturzgefahr des historischen Haupthauses wurde der Abriss dringend und an erste Stelle gesetzt.

Das geschichtsträchtige Gebäude wurde 1881 als Bezirksarmenhaus eröffnet. Ab 1893 begann man mit der Unterbringung von Menschen mit geistiger Behinderung. In den weitläufig bekannten Namen "Kreispflegeanstalt" wurde das Gebäude 1923 umbenannt, nach dem der Kreis Gera die Verwaltung und Betreibung der Einrichtung übernahm. Am 6. Februar 1945 wurde die Anstalt Ziel eines Bombenangriffs, bei dem 50 Menschen ihr Leben verloren. In der Nachkriegszeit zog ein Alten- und Pflegeheim ein, bevor in den 1960er Jahren der Umbau des gesamten Geländes zur Kampfgruppenschule "Ernst Schneller" erfolgte und im Haupthaus die Ausbildung der Kampfgruppeneinheiten stattfand. Nach der Wende ging das Gelände in das Eigentum der Stadt Gera über. Vorübergehend wurde das Haus von 1992-1996 als Ausweichquartier für Klassenräume des Förderzentrums "Am Brahmetal" genutzt.

Im Oktober 2017 rückten die Bagger den zu DDR-Zeiten errichteten Funktionsgebäuden (Internat, Sporthalle) im unteren Bereich des Geländes zu Leibe. Pünktlich zum Jahreswechsel war das Areal beräumt und eingeebnet.

Welche konkreten Pläne die WBG "Aufbau" für das gesamte Gelände verfolgt, ist bislang nicht bekannt. Es läuft jedoch auf eine Wohnbebauung mit einem gemischten Wohnangebot für Familien und Senioren sowie Eigentumswohnungen hinaus. Über die weitere Entwicklung wird an dieser Stelle berichtet.

Am 08.08.2016 begann der Abriss des verfallenen Gebäudes der ehemaligen "Kreispflegeanstalt" auf dem an die WBG "Aufbau" verkauften Geländes der Ex-Kampfgruppenschule in Gera-Tinz.


Umfangreiche Abrissarbeiten der DDR-Funktionsgebäude im Oktober 2017


Beräumtes Areal zum Jahreswechsel 2017/2018.



Als neue Heimstatt für Sportvereine, die nach dem Hochwasser von 2013 nicht mehr die Anlage in der Vollersdorfer Straße nutzen können, wurden die Turnhalle Zeulenrodaer Straße in Gera-Lusan und die Tinzer Turnhalle saniert. In Tinz betrug die Investitionssumme allein 2,34 Mio. Euro. Neben der neuen Dachdeckung, Verglasung und Fassadenwärmedämmung erfolgte eine Komplettsanierung des Sanitär- und Techniktrakts. Im Frühsommer 2017 konnte die Halle den Sportvereinen zur Nutzung übergeben werden.

Sanierung und Wärmedämmung der Außenfassade der Tinzer Turnhalle




In den kommenden Jahren wird die Fernwärmeversorgung Geras von Wasserdampf auf Heißwasser umgestellt. Damit einher geht auch die Errichtung neuer Blockheizkraftwerke an den Standorten Gera-Lusan (südlich des GVB Betriebshofes) und Gera-Tinz (südlich des Öltanklagers OilTanking). Inzwischen ist der Rohbau fast abgeschlossen.





Seit der 4. Auflage unserer Ortschronik, die die Ereignisse im Geraer Stadtteil Tinz bis 2006 kompakt zusammenfasste, sind 8 Jahre vergangen - 8 Jahre in denen sich in Tinz sehr viel verändert hat. Das Stadtbahnprogramm 2007-2008, der Umbau bzw. Neubau der Berufsschule, der unübersehbare Abriss der Schornsteine im Heizkraftwerk Gera-Nord, die beginnende Sanierung des Tinzer Wasserschlosses sind hierbei besonders hervorzuheben.

Die neue Chronik setzt die Zeitleiste aber nicht nur bis Dezember 2014 fort, sondern es wurden auch viele neue Abbildungen (wenn möglich farbig) hinzugefügt. Neu sind auch Infoboxen, die zusätzliches Hintergrundwissen zu verschiedenen Themen bereitstellen. Das Highlight ist sicherlich der aktuelle Ortsplan mit Standortmarkierungen einstiger, heute nicht mehr vorhandener Baudenkmäler wie die Eremitage des Schlossparks oder der Flugplatz Tinz. Zu guter Letzt ist noch ein aktuelles Straßen- und Firmenverzeichnis für Tinz angefügt.

Wenn Sie Interesse an der Neuauflage der Tinzer Ortschronik haben und sie erwerben möchten, melden Sie sich unter meiner eMail-Adresse: alexander_joerk@web.de oder unter 0174 3775131. Ich werde dann die entsprechenden Exemplare für Sie reservieren und Ihnen bei Bedarf zustellen.

Kosten pro Exemplar: 14,00 €




Im Frühjahr 2014 wurde ein jahrelanger Wunsch Wirklichkeit: Die Aufnahme meiner ersten CD mit Orgelmusik vom 17.-20. Jahrhundert. Für die Interpretation der Werke aus meinem Repertoir durfte ich die Kreutzbach-Jehmlich-Orgel in der Geraer St. Johanniskirche nutzen, die mit 56 Registern und über 3000 Pfeifen die größte und klangfarbenreichste Orgel der Stadt Gera ist.

Bisher fügen sich auf der CD insgesamt 18 Musiktracks zu einer Gesamtspielzeit von 70 Minuten zusammen. Die zweite CD ist auch schon in Planung. Erwerben kann man die CD beispielsweise im Rahmen der Offenen Kirche in Tinz (Termine, siehe unten).

Über einen Youtube-Musikkanal können Sie schon jetzt in einzelne Orgelwerke hineinhören. Dazu folgende Links:

Grand Choeur von M. Courtonne - http://youtu.be/9jh-9hXBpQ4
Cantabile Nr.2 von Enrico Pasini - http://youtu.be/o9QNDpskBkw
Alla hornpipe aus der Wassermusik von G.F. Händel - http://youtu.be/d9aeDkcRT1k
Ellens Gesang III von Franz Schubert - http://youtu.be/BzMo0qCklGg
Sarabande von G.F. Händel - http://youtu.be/FzNZiaeABWU
Fuge in C-Dur von J.B. Vanhal - http://youtu.be/TXHam8FL3D8
Hallelujah aus Messias von G.F. Händel - http://youtu.be/aNqc7qeWad0
Marsch der Zinnsoldaten von Peter Tschaikowski - http://youtu.be/jihamRWfH7c
Solveigs Lied von Edvard Grieg - http://youtu.be/8GQ5Ew_zJ50

u.v.a.

Johanniskirche Gera


Spieltisch Kreutzbach-Jehmlich-Orgel, Johanniskirche Gera




Über 16 Jahre lückenlose Wetterbeobachtung und Messung meteorologischer Parameter sind Anlass für einen Rückblick auf die Entwicklung des Klimas in der Region Gera. Seit Oktober 2001 habe ich am Standort Gera-Tinz 2,8 Mio. Rohdaten von Lufttemperatur, Niederschlag, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Taupunkttemperatur und Wetterzustand gesammelt, deren Auswertung aussagekräftige Tendenzen der klimatischen Entwicklung des letzten Jahrzehnts erkennen lassen.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Wetterstation wurde ich im darauffolgenden Jahr 2012 als Gastredner zum 6. Wettermeldertreffen geworben und referierte am 21.04.2012 im MDR-Landesfunkhaus Thüringen in Erfurt über die Veränderungen des Klimas innerhalb des letzten Jahrzehnts. Schwerpunkt meines Vortrags waren außerdem Anpassungsstrategien an das Stadtklima der Zunkunft. Bilder zur Veranstaltung (mit freundlicher Genehmigung durch den MDR) und der PDF-Link zum Vortrag sollen diesen Beitrag abrunden.


10 Jahre Privatwetterstation Gera-Tinz

Nach der Anmorderation mit Hans-Peter Look, dem Chefproducer vom Programmservice MDR Radio Thüringen ...


... folgte mein Impulsreferat zum Klimawandel in Ostthüringen ...


... im Foyer des Landesfunkhauses Thüringen.